
Bibliografie
Nervenheilkunde 2025;
44(01/02): 16-23
DOI: 10.1055/a-2419-3626
Zugehöriges Förderprojekt
Autoren
Oliver Rimkus, Matthias Weisbrod
Institute
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie SRH Klinikum Karlsbad.
Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg
Zusammenfassung
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 5–10 % der symptomatisch an COVID-19 Erkrankten auch nach der akuten Phase längerfristige Beschwerden entwickeln. Zu den häufigsten Folgen von Long- und insbesondere Post-COVID zählen psychische Belastungen sowie kognitive Beeinträchtigungen. Während für Erwachsene bereits zahlreiche Studien vorliegen, ist die Datenlage für Kinder und Jugendliche bislang begrenzt und uneinheitlich. Dabei sind gerade junge Menschen in ihrer psychischen und kognitiven Entwicklung besonders anfällig für Belastungen – sowohl durch die Erkrankung selbst als auch durch die Auswirkungen der Pandemie und der Eindämmungsmaßnahmen.

